Die Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf) einen Ferienworkshop für afrodeutsche und afrikanische Kinder in der Zeit von 19-23 Juli 2010

Durch die Kooperation zwischen der Jugendhilfe Afrika 2000 und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften IAF e.V.: bestehen ein guter Zugang und umfangreiche Erfahrungen mit der Zielgruppe sowohl der afrikanischen als auch der afrodeutscher Kinder.
Bei der Einladung von afrodeutsche und afrikanischen Kinder zu einer viertägigen Ferienfreizeit steht das attraktive Programm mit kreativen angeboten gemeinsamen Kochen, Film, Spiel und Bewegung im Freien im Vordergrund. Für die Kinder soll das Programm die Möglichkeit bieten mit gleichaltrigen eine spannende und unterhaltsame ferienwoche zu verbringen

In Köln sind Kinder aus afrikanischen Familien und afro-deutsche Kinder eine Minderheit die aufällt und sich häufig in der Situation befindet, sich gegenüber anderen erklären zu müssen: die Kinder werden gefragt „wo sie herkommen“, auch wenn sie nie woanders gelebt haben als in Köln, wenn sie einen wissen Vater oder eine weiße Mutter haben, werden sie oft für Adoptivkinder gehalten. Auch Lob, dass man ja gut Deutsch spreche, signalisiert eher gesellschaftliche Ausgrenzung als Eingrenzung. Die beschriebene Ausgangslage wirkt sich erschwerend auf die Identitätsentwicklung der Kinder aus und sie brauchen einen Raum in dem sie die Fragen untereinander bearbeiten können, die zunächst vor allem sie auf diese Weise betreffen und in dem sie begleitet und bestärkt werden.

Der Ferienworkshop soll einen Raum schaffen, in dem afrikanische und afrodeutsche Kinder einmal nicht „sichtbar anders“ sind. Sie bekommen Impulse, ihre afrikanische/deutsche Identität differenzierter zu betrachten. Der Ferienworkshop gibt den Kindern die Möglichkeiten sich mit ihrer Identität auseinanderzusetzen: denn nur wer seine Wurzeln kennt kann wachsen. Die Kinder bekommen Gelegenheit über ihr Aussehen, Ihre Familien, Ihre Sprachen und Konfessionen, Ihre Hautfarben, über Selbst- und Fremdwahrnehmung zu sprechen. Das Projekt zielt auf die Stärkung des Selbstkonzeptes der Kinder.

Die Ferienfreizeit findet vom 19.-23.Juli 2010 in der Einrichtung der Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. statt. Die Kinder werden in der Zeit von 8 bis 17 Uhr betreut

Die Gruppenleiterinnen sind Sandrine Ngongang und Natascha Fröhlich. Sandrine ist geboren in Kamerun studiert in Köln Sozialpädagogik/Sozialarbeit. Seit 2004 betreut sie für den Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V. Kinder und Jugendgruppen.

Natascha Fröhlich. M.A. Weiterbildung zur Ehe- und Familienlebensberaterin hat bereits präventive Kindergruppen für eine Beratungsstelle in Niederkassel und einen Ferienworkshop für der Verband binationaler Familien und Partnerschaften geleitet.

Das ESF Projekt „Stärken vor Ort“ der JHA 2000 e.V. hat als Ziel die Berufliche Orientierung von Migrantinnen bzw. afrikanischen Frauen methodisch ergänzt von einem Näh und Deutschkurs.

Hintergrund des Projektes ist eine Nähkurs Anfrage von mehreren Migrantinnen, die vorhandene Nähkenntnisse auffrischen und vertiefen wollten. Ausgehend von dieser Nachfrage wird nun in einem ressourcenorientierten Ansatz, ein Nähkurs angeboten der grundlegende handwerkliche Nähkenntnisse vermittelt. Parallee hierzu wird ein niederschwelliger Sprachkurs angeboten, um die Lernmotivation zu fördern und gleichzeitig den berufsnotwendigen Spracherwerb zu sichern. Abgerundet wird das Projekt durch eine allgemeine und spezifische Berufsberatung, in Kooperation u. Vernetzung mit entsprechenden Institutionen u. Beratungseinrichtung im Sozialraum. Im Fokus des Projektes steht der berufliche Erst bzw. Wiedereinstieg von Migrantinnen bzw. afrikanischen Frauen. Der Näh u. Deutschkurs ist das wichtige Anziehungselement.

Die Zielgruppe sind circa 10 Migrantinnen bzw. afrikanische .Frauen, deren Schul bzw. Berufsabschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden. Trotz teilweiser Teilnahme an Integrationskursen bedürfen sie der Unterstützung im Lesen und Schreiben, um ihre Deutschsprachkenntnisse zu verbessern. Die Projektnachfrage ist groß .Das Projekt wird von 3 fachkundigen Honorarkräften durchgeführt.

Das BAMF fördert im Projekt „Stimme der Jugend“ dass – Basketball Ball Challenge der Jugendhilfe Afrika 2000 e.V.

Zahlreiche Sportprojekte hat der Verein bereits angestoßen, außerdem engagiert sich der Verein besonders für die sprachliche und schulische Bildung der Jugendlichen. In speziellen kostenlosen Förderprogrammen werden Nachhilfestunden und persönliche Betreuung angeboten, die die schulische Ausbildung unterstützend begleiten. Der Sport spielt dabei eine wichtige Rolle als Türöffner und Chance zur Kontaktaufnahme.

Am 28 Februar 2010 organisierte die Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. mit den 5 on 5 Basketball-Ball Challenge einer offenen Jugend Basketballturnier in Köln – Porz. Das Turnier an dem 14 bis 20 jährige, unterschiedliche Nationalitäten teilnahmen, fand in der Sporthalle Lise Meitner Gesamtschule statt. Wie in den vergangenen Jahren war das Turnier, an den auch viele Jugendliche mit Migrationshintergrund teilnahmen, ein voller Erfolg.

Der Erfolg liegt vor allem darin begründet, dass das Turnier immer wieder interkulturelle Begegnungen zwischen deutschen jugendlichen und solchen mit Migrationshintergrund ermöglicht. Neben den Austausch von sozialen Werten auf und außerhalb des Platzes, die durch das sportliche Aufeinandertreffen gefördert werden, können über den Sport konkrete Integrationshilfen an jugendlichen mit Migrationshintergrund vermittelt werden. So konnten in den letzten Jahren gerade über die Basketballturniere einige Jugendliche für die Thematik unseres Projektes „ Stimme der Jugend“ (Kommunikation im Kontext vom Übergang Schule zum Beruf) gewonnen werden.

Die Basketball -Challenge ist eine wunderbare Plattform, auf der Jugendliche unterschiedlichste Herkunft zusammenspielen und für ein gemeinsames Ziel kämpfen“ stellte der Dipl. Sportwissenschafler und Turnierleiter Raymond Baafi, heraus . Und so konnte denn auch jeder teilnehmen, der Lust auf Basketball hatte. Anfänger, Fortgeschrittene, Jungen und Mädchen konnten sich in Teams oder als Einzelspieler zum „Check-in“ um zwölf Uhr registrieren lassen. Anschließend wurden Fünfer-Teams zusammengestellt, die zunächst in Gruppenspielen und dann in den „Finals“ gegeneinander antraten. In den Pausen wurde noch ein gesonderter Drei-Punkte-Wettbewerb durchgeführt, an dem ebenfalls jeder teilnehmen konnte. Die Gewinner aus beiden Wettbewerben erhielten am Turnier Ende einen Sonderpreis. Untermalt wurde die Veranstaltung durch Live-Musik.

Der JHA bemüht sich seit einigen Jahren um die Integration von Einwanderern und Flüchtlingen vor allem aus dem afrikanischen Raum. Der Verein wird unter anderem gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und ist für seine Arbeit schon mehrfach ausgezeichnet worden. Auf mehreren Ebenen ist der JHA ein wichtiger Ansprechpartner vornehmlich für Jugendliche aus Afrika, aber auch Jugendlichen aus allen Kontinenten.

Zahlreiche Sportprojekte hat der Verein bereits angestoßen, außerdem engagiert sich der Verein besonders für die sprachliche und schulische Bildung der Jugendlichen. In speziellen kostenlosen Förderprogrammen werden Nachhilfestunden und persönliche Betreuung angeboten, die die schulische Ausbildung unterstützend begleiten. Der Sport spielt dabei eine wichtige Rolle als Türöffner und Chance zur Kontaktaufnahme.

Die Jugendhilfe dankt auch den Sponsoren „ Columbia“ die mit Sachspenden die Attraktivität der Veranstaltung erhöht hat. Wie bereits in den letzten Jahren, sind mehrere schöne Zeitungsartikel über die 5 on 5 B-Ball Challenge Turnier, in Regionalzeitungen erschienen.

Die Rheinenergie Stiftung Familie unterstützt Migranten Familien

Die Rheinenergie Stiftung die mit ihrem Bereich Kultur/Familie/Jugend/Beruf/Wissenschaft zu den größten und Engagiertesten Stiftungen im Rheinland zählt, fördert seit dem 01.02.2008 ein Projekt der Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. dass Migranten Familien in ihrem Lebensalltag unterstützt.

Die Familienstiftung hat schon lange die Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft erkannt und sich auf die Förderarbeit von Familien spezialisiert. Die Familienstiftung ist davon überzeugt dass in den Familien die wichtigsten Werte den Kindern und Jugendlichen vermittelt wird: dort erhalten sie Halt und Orientierung.

Zunehmend kann jedoch beobachtet werden, wie das Gesellschaftsbild der Familie starken Schwankungen unterworfen ist und immer größeren Belastungen und Anforderungen standhalten muss. Die Rheinenergie Familienstiftung wirkt dem entgegen in dem sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, Maßnahmen zu fördern, die die Gestaltung und Stärkung des Familienlebens unterstützen. Sie hilft dabei, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und erforderliche Kompetenzen zu entwickeln und zu stärken, die für ein gesundes Familienleben wichtig sind. Bevorzugt werden dabei Projekte, die die gesellschaftlichen Herausforderungen für Familien aufgreifen und sich durch Innovation und Zukunftsorientierung auszeichnen.

Das Projekt“ Ein Familienförderansatz zur Integration von Migranten Familien (Integration afrikanischer Familien) erfüllt diese Kriterien. Aufgrund des sich abzeichnenden demographischen Wandel, ist jetzt bereits ersichtlich, das in den folgenden Jahrzehnten, in der Bevölkerung, die Zahl der Menschen mit einem Migrationshintergrund stark anwachsen wird. Bereits jetzt sprechen Institutionen wie die Industrie und Handelskammer davon dass der zukünftige Handwerksmeister einen Migrationshintergrund haben wird.

Die Frage der Integration von Migrantenfamilien stellt somit eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft dar. Denn nur wenn diese Familien sich Akzeptiert und angenommen fühlen, können sie den Kindern und Jugendlichen die Werte vermitteln die für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben erforderlich sind. Erst dadurch erhalten junge Menschen mit Migrationshintergrund den Halt und die Orientierung die für die volle Entfaltung ihrer Persönlichkeit und Potentiale notwendig ist.

Leider ist im Alltag zu beobachten dass die Lebenssituation vieler Migrantenfamilien, besonders afrikanischer Familien, durch eine Reihe von Problemen wie Arbeitslosigkeit, mangelnde Bildung und Informationsdefizite erschwert wird. Der niedrige sozial-ökonomische Status vieler Migrantenfamilien führt oftmals zur sozialen Isolation.

Offene wie versteckte Diskriminierung aufgrund der Herkunft belastet zusätzlich den Lebensalltag und führt manchmal zu somatischen und psychischen Krankheiten oder Suchtabhängigkeiten, die nicht nur die Zukunftschancen vieler jungen Menschen, sondern auch den gesunden Integrationsprozess der gesamten Familie beeinträchtigt. Es fehlt eine erfolgreiche Integrationspolitik und erfolgreiche Maßnahmen, um Migranten Eltern besonders afrikanischen Eltern für den eigenen Integrationsprozess wie auch dem der Kinder zu stärken.

Die Rheinenergie Stiftung Familie hat mit der Förderung des Projektes “ Ein Familienförderansatz zur Integration von Migranten Familien (Integration afrikanischer Familien)“ Die Wichtigkeit der Thematik erkannt.

Das geförderte Projekt

Zielsetzung

In einem ganzheitlichen Ansatz, ist es Ziel des Projektes, die soziale Integration von Familien mit Migrationshintergrund in die deutsche Mehrheitsgesellschaft zu fördern. Konkret soll die gesamte Familie sprich Kinder, Jugendliche und Eltern durch die integrativen Maßnahmen des Projektes angesprochen werden.

4 Projekt Module: Schul-Eltern-Sozialberatung und Kultur-Integration.

Komékaté – Nachwuchsband der JHA 2000 bei Goethe Institut in Tschechen. Zur Ausstellungseröffnung trat in Prag die HipHop-Band Komekaté aus Köln auf, die anschließend zu einer Tournee durch die Tschechische Republik aufbrach.

Die Nachwuchsband der JHA 2000 e.V-Komekaté folgte eine Einladung zum Goethe Institut in Prag, wo im Rahmen der Ausstellung Music+ X in Kooperation mit dem national Museum für Musik die Veranstaltungsreihe „ Ein Jahr der Musik und der deutschen Sprache“ eröffnet wurde.

Komekaté ist nicht nur eine internationale Vereinigung sechs völlig unterschiedlicher Talente – ein Sänger sowie mehrere Rapper und Produzenten aus Köln –, sondern auch sechs verschiedener Sprachen und Kulturen. Der Frontmann Benyo Hussain, der selbst irakische Wurzeln aufweist, rappt hier in schöner Eintracht mit Kollegen aus der Türkei, dem Kongo, Tunesien sowie aus der Kölner Vorstadt Porz. Ihr Rap erklingt auf Deutsch, Englisch und Französisch und erzählt die Geschichte der Straße – allerdings einer anderen Straße als der, von der z. B. die Hip-Hopper Bushido oder Babba Saad stammen. Bei Komekaté werden harte Punchlines durch Wortwitz ersetzt und ihre Geschichten erzählen eher vom Alltagsleben als von Gewalt.

Komekaté geht aus der Tradition des deutschen Hip-Hop der 90er Jahre hervor (Wegbereiter waren Die Fantastischen Vier oder Rödelheim Hartreim Projekt) und verweist auf eine starke deutsch-türkische Rap-Szene. Ihren eigenen Worten nach verlassen sie sich bei ihren schlichten Texten auf einen Mittelweg zwischen aggressivem Straßenrap und durchdachtem, intelligentem Hip-Hop. Dank ihrer vielfältigen musikalischen Herkunft sind sie in der Lage, ihre Acts darüber hinaus um ethnische Elemente und eine ganz eigene Interpretation von Soul anzureichern, was sie aufgrund ihres spielerischen Zugangs weit über den Durchschnitt herkömmlicher Produktionen hinaushebt.

Komekaté ist aber auch Intelligenz gepaart mit sozialem Engagement, fast alle Bandmitglieder studieren und setzen sich im Verein Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. (im Rahmen von Hausaufgabenhilfe und Musikworkshop) für die Belange sozial und bildungsbenachteiligter Jugendliche ein. Auf ihr interessantes Workshopkonzept, bei dem Sie mittels Musik ( Rap/Hip-Hop), Jugendlichen den schöpferischen Umgang mit der Deutschen Sprache, aber auch ganz klassisch Sprach und Textverständnis vermitteln wurde das Goethe Institut aufmerksam und besuchte sie in der Einrichtung der JHA 2000 e.V.

musik + X lud ein zu einem multimedialen Rundgang durch Genres, Szenen und Lebenswelten aus Deutschland. Mit vielen Musikbeispielen, Videos, Bildern und Texten wurde ein buntes und vielfältiges Klang-Bild deutscher Popmusik und Jugendkultur entworfen. Neben DJs des Techno werden Bands und Solisten aus Pop, HipHop, Rap und Indie vorgestellt. Sie kommen aus München und Hamburg, aber auch aus Jena oder Bautzen.

Die Tournee war für die Band ein voller Erfolg die für ihre Musik und Ihr soziales Engagement bei der JHA 2000 e.V. großem Zuspruch in Tschechen erhielt!

Auftritt der Jugendhilfe Afrika 2000 e. V. (Gruppe Komekaté) beim NRW – Tag 2009 in Hamm

Am 28. Juni 2009 trat auf der Bühne der Landesministerien beim NRW-Tag in Hamm, die Hip-Hop Gruppe Komekaté auf. Die Gruppe erhielt nach einem Auftritt im Rahmen des Besuches des Integrationsbeauftragten NRW in unserer Einrichtung, von dieser einen persönlichen Einladung zum Bühnenauftritt beim NRW – Tag. Hamm feierte den Landesgeburtstag vom 26. bis 28. Juni 2009. Es war eine Großveranstaltung mit über 700.000 Besuchern und einem enormen Erfolg. Ganz NRW war den Beinen: 700.000 Besucher bevölkerten am Wochenende die Hammer Innenstadt. Drei Tage lang war die Stadt das kulturelle Zentrum Nordrhein-Westfalens. Auch die Angebote des WDR-Studios Dortmund rund um die Bühne am Richard-Matthaei-Platz waren im Hamm ein Puplikumsmagnet. Ob Käp’tn Blaubär, Stars aus „Verbotene Liebe“ und der „Lindenstraße“ oder die große WDR4-Schlagerparty mit Mary Roos und Michael Holm – die Besucher waren restlos begeistert.

Der von Ministepräsident Jürgen Rüttgers angeregte Nordrhein-Westfallen-Tag wurde 2006 beschlossen. 2006 wurde Nordrhein-Westfalen 60 Jahre alt. Rund zwei Millionen Menschenbesuchten vom 24. bis 25. August 2006 das große Bürgerfest in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Jetzt wird der Landesgeburtstag jedes Jahr Ende August gefeiert. Es ist das dritte Mal, dass Nordthein-Westfalen seinen Geburtstag feiert. 2007 wurde in Paderborn, 2008 in Wuppertal gefeiert. Nächstes Jahr soll es in den Süden nach Siegen gehen.

Rund 10.000 Menschen beteiligten sich mit ihren Vereinen, Organisationen und Behörden an der Geburtstagsfete. Viele, viele Menschen, die anstatt Torten ein buntes Programm mitgebracht hatten. Menschen, die wie Horst Viviani das große Volksfest persönlich machten. Der 69-jährige war in der Sport- und Wasserwelt die heimliche Attraktion. Mit einem Boot und lauter verrückter Jungendlichen stürzt er sich aus sieben Meter Hohe in den Datteln-Hamm-Kanal. Hier hatten die Mitglieder des Paddelklubs sich eine Rutsche mit Kicker-Schanze gebaut, die sie meterhoch übers Wasser katapultierten.

Musikalische Darbietung der JHA 2000 e.V. durch die „Hip-Hop“ Gruppe Komekaté. Die Gruppe Komekaté die aus einer Clique ehemaliger Nachhilfeschülern der JHA 2000 e. V. entstanden ist, probt regelmäßig in der Einrichtung und nutzt auch das vereinseigene Tonstudio, dass Ihr und anderen Jugendbands kostenlos von der JHA 2000 e. V. zur Verfügung gestellt wird. Die Gruppe die hauptsächlich aus Studenten besteht ist als Semiprofessionelle „Hip-Hop-Crew“ über Köln hinaus in der Szene bekannt.

Beim NRW – Tag in Hamm bot die Hip-Hop-Gruppe einen sehr gelungenen Auftritt mit neueren und alten Liveacts, Tanzeinlagen und witzigen kessen Sprüche. Der natürliche und stimmungsvolle Auftritt begeisterte nicht nur das junge Publikum sondern zu unserer allen Überraschung auch ein älteres Publikum, dass nach dem Bühnenauftritt nach den mitgebrachten CDs fragten.

Zu unseren großen Freude gefiel auch dem Integrationsbeauftragten Herr Kufen die „Performance“. Von Ihm erhielten wir nachträglich ein mit herzlichen Worten formuliertes Dankeschön.

Danke Herr Kufen für die tolle Geste!!!

Die Armut bis 2015 um die Hälfte reduzieren

dieses offizielle Ziel der UNO und der Internationalen Gemeinschaft läuft de facto darauf hinaus, die illegale Einwanderung nachhaltig zu reduzieren. Dieses Ziel ist auch eine der obersten Prioritäten der JHA 2000 e.V. und unser zweites Standbein ergänzend zu den Aktivitäten innerhalb Europas bzw. Deutschlands. Mit Maßnahmen auf dem afrikanischen Kontinent möchten wir Jugendlichen und Kindern in Afrika eine Perspektive bieten, eine Ausbildung und eine echte Zukunft.
Unserer Meinung nach muss die Rolle der Jugend als eine der tragenden Säulen der Zukunft für unsere Welt und insbesondere für die Zukunft Afrikas klar gemacht werden. Unser strategischer Leitplan sieht deshalb vor, dass unter Beteiligung aller afrikanischen Jugendlichen ein strategischer Aktionsplan für zukünftige Jugendintegrations- und Förderprogramme erarbeitet wird.

In der ersten Phase, die sich über zwei Jahre erstreckt und der umfangreichere, drei- bis vierjährige Programme folgen sollen, sind direkte Aktionen zur Mobilisierung der Jugendlichen geplant. Dabei geht es um Motivation, Förderung von Eigeninitiative und beruflicher Ausbildung als Ausgangsbasis zur Lösung von Problemen wie Arbeitslosigkeit und Armut. Daraufhin soll ein weiterer strategischer Aktionsplan für die Zeit bis 2015 erarbeitet werden, in dem die Jugendintegrations- und Fördermaßnahmen im Detail aufgeführt werden.

Näherei für Mädchen und Frauen im Kongo

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Programm des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat das Landesinstitut für Qualifikation NRW (Koordinierungsstelle für Internationale Zusammenarbeit) ein Kleinprojekt für ein Sozialzentrum im Distrikt Kabinda (Region Kasaï Oriental, Demokratische Republik Kongo) finanziert, das sich an junge Frauen und Mädchen richtet. Dank einer Lieferung von zehn Nähmaschinen und einem Stromgenerator können nun Mädchen und junge Frauen im Schneiderhandwerk unterrichtet werden.

Hierbei handelte es sich ursprünglich um ein Pilotprojekt von jungen Frauen, die eine Schneiderlehre absolviert haben, aber mangels finanzieller Mittel keinen Betrieb einrichten konnten. Sie waren also arbeitslos und mussten von ihren Eltern unterstützt werden. Ziel dieses Projektes ist es, weitere sozial benachteiligte junge Frauen auszubilden und sie auf eine berufliche Selbständigkeit vorzubereiten. Die Diözese Kabinda und JHA 2000 kamen zu einem großen Teil für die Kosten auf, jedoch hat der Mangel an adäquater Infrastruktur sowie an Material und Ausrüstung die Weiterentwicklung dieser Initiative behindert. Nachdem der entsprechende Ausstattungsbedarf für eine begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt wird sollte es möglich sein, das Projekt wieder zu beleben und junge Frauen aus armen Verhältnissen zu einer solchen Ausbildung zu ermutigen.
Die zehn Nähmaschinen wurden angeschafft, um Kleidung herzustellen – Schuluniformen, Stickereien, Babykleidung u.a. Die Einkünfte, die mit diesen Nähmaschinen erwirtschaftet werden dienen zur Finanzierung eines Kleinprojektes zur Aufzucht von tropischen Speisepilzen, um der in der Projektregion Kabinda weit verbreiteten Unterernährung entgegenzuwirken. Die Projektverwaltung liegt bei einem Gremium von drei Frauen, die an den Ausbildungsmaßnahmen teilgenommen hatten. Die Werkstatt verfügt momentan über drei fertig ausgebildete junge Schneiderinnen, die ihrerseits sozial benachteiligte junge Frauen ausbilden.

Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. zeichnet wiederum für dieses Projekt verantwortlich. Das Projekt wird zu 70% vom Landesinstitut für Qualifikation NRW finanziert, Kölner Straße 8, 42651 Solingen, Tel. (0212) 22-220-0, e-Mail: lfq_scheid@hotmail.com. Die restlichen 30% werden von der JHA 2000 und dem afrikanischen Partner vor Ort getragen.

Dieses bereits angelaufene Pilotprojekt wurde von jungen Frauen initiiert, die das Schneiderhandwerk erlernt haben, aber mangels Kapital keinen eigenen Betrieb gründen konnten und arbeitslos bei ihren Familien lebten. Ziel der Werkstatt ist, andere benachteiligte junge Frauen auszubilden und sie auf die berufliche Selbständigkeit vorzubereiten. Diese Ausbildung wird zum Teil von der Diözese Kabinda und JHA 2000 e. V. finanziert. Mangel an adäquater Infrastruktur, Materialien und Ausstattung hatten dazu geführt, dass die ursprüngliche Initiative im Entwicklungsstadium stecken geblieben war.

Sie soll nun in einer zeitlich begrenzten Phase mit den erforderlichen Materialien und Ausstattungsbedarf unterstützt werden, um sozial benachteiligte junge Frauen zur Schneidereiausbildung zu motivieren.

Die zehn Nähmaschinen wurden angeschafft, um Kleidung herzustellen – Zuschnitt von Schuluniformen, Stickereien, Babykleidung, etc. Aus den mithilfe dieser Nähmaschinen erwirtschafteten Einkünften wird ein Kleinprojekt zur Aufzucht von tropischen Speisepilzen finanziert, um der in der Projektregion Kabinda verbreiteten Fehlernährung entgegenzuwirken. Die Projektverwaltung führt ein Gremium aus jungen Frauen, die an Schulungsmaßnahmen teilgenommen haben.

Die Werkstatt verfügt momentan über drei junge Schneidermeisterinnen, die sozial benachteiligte junge Frauen ausbilden.

Informationen zu Projekten auf EU-Ebene

Auf EU-Ebene nahmen wir unter anderem Kontakt mit den zuständigen Brüsseler Stellen auf, um dort Kontakte zu knüpfen, und wurden dort im Büro des JUGENDFORUMS der EU und des EU-Migrantenforums empfangen.

Cremona

Nach Recherchen in Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien gelang es uns, offiziell eine Gruppe afrikanischer Jugendlicher nach Europa einzuladen, um hier eine Ausbildung im Bausektor zu absolvieren. Mithilfe unserer afrikanischen und italienischen Partner konnten 11 junge Männer die Ausbildung im italienischen Cremona absolvieren. Nach Abschluss der Aus-bildung kehrten sie alle nach Afrika zurück.

JHA 2000 e. V. und die Partnerorganisationenwollten unter Beweis stellen, dass die Jugendlichen, die ihr Leben auf Afrikas Straßen fristen und illegal nach Europa kommen wollen, durchaus fähig sind, etwas zu lernen, erfolgreich eine Ausbildung zu absolvieren und damit nach Afrika zurückzukehren und dort für ihre Heimat aktiv zu werden. Dies wäre ein Weg, durch Vermitteln von beruflichen Fähigkeiten, und Aufzeigen von Erwerbs- und Zukunftsperspektiven vor Ort in Afrika die Armut, die illegale Einwanderung und das Anwachsen der Schar der illegalen Einwanderer zu bekämpfen. Wo immer möglich, wird JHA 2000 e. V. diese Möglichkeiten aufzeigen und sich dafür einsetzen, dass im Bedarfsfall die Grenzen offiziell geöffnet werden.

Um dies zu beweisen, haben wir zunächst mit einer kleinen Gruppe von elf jungen Afrikanern angefangen. Unser Konzept wird an diesem Beispiel gut ersichtlich. Die jungen Leute, die Sie auf den Fotos sehen, sind ebenjene elf jungen Afrikaner, die mit Unterstützung unserer italienischen Partner eine Bauausbildung in Cremona machten. Geplant sind weitere Projekte dieser Art zugunsten junger Afrikaner.

Sachlicher Bericht über das Projekt „Music Studio“ Gefördert durch Aktion Mensch Träger der Maßnahme Jugendhilfe Afrika 2000 e.V.

Dank „Aktion Mensch“ für deine Aktion. Das Projekt: Music Studio 2006 war es in unseren Augen ein voller Erfolg. In diesem Zusammenhang war es uns möglich eine CD zu produzieren.

Durch Motivation und Eigeninitiative der Jugendlichen aus den verschiedenen Brennpunkten (Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf) ergab sich im Studio eine harmonische und produktive Atmosphäre. Da ein gemeinsames Interesse an Musik bestand und sie die gleichen Probleme hatten, konnten sie sich austauschen und positive Erfahrungen in menschlichen und musikalischen Bereich sammeln (siehe beiliegende Künstler Info).

Alle beteiligten Künstler fanden dieses Projekt sehr sinnvoll, da es sich um ein Thema handelt – welches die Problematik und Sorgen der Jugendlichen betrifft.

Die Künstler zeigten sich bereit, weitere Projekte dieser Art zu unterstützen.

Künstler Der Kompilation

Newcomer
En Force (Bonn), BTM (Düsseldorf), Konvex (Köln), Blad (Köln), Quekman (Bonn) Plus (Köln), Das Kollektive (Köln), Inter Music (Leverkusen),Komekaté (Köln),
Megaloh (Berlin)

Bei der Festigung des Selbstvertrauens afrikanischer Kinder bzw. Jugendlicher und ihren Kontakten zu gleichaltrigen Deutschen bietet sich Musik und Studioarbeit als Medium geradezu ideal an. Musik ist etwas Universelles, sie existiert in jeder Sprache, allen Völkern und jeder Kultur. Musik hat in der Lebenswelt Jugendlicher bzw. Kinder einen hohen Stellenwert. Sie prägt ihr Verhalten und Denken entscheidend mit. Deshalb ist Musik ein geeignetes Medium zur Entdeckung bzw. Schaffung eines „gemeinsamen Nenners“ zwischen Kindern bzw. Jugendlichen verschiedener Kulturen. Durch das Projekt „Music Studio“ konnten Kinder bzw. Jugendliche aus eigener Erfahrung lernen, dass eine Gruppe mehr ist als bloße Summe ihrer einzelnen Mitglieder. Situations- und bedarfsgerechte Angebote schaffen waren einige Ziele des Projekts „Music Studio“. Ferner wurde den Kindern bzw. Jugendlichen das Erlernen von sozialem Verhalten erleichtert, die Zusammenarbeit verschiedener Kulturen wurde gefördert, Hilfestellung bei der Suche nach Mitteln des persönlichen Ausdrucks wurde geleistet, das Selbstwertgefühl der zum Teil sozial schwachen Kinder bzw. Jugendlichen wurde gestärkt, die Kinder bzw. Jugendliche haben ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe erfahren, ausländische (afrikanische) Kinder bzw. Jugendliche wurden aus der Isolation heraus geführt und motiviert, schließlich erlangten sie Kenntnisse über den Umgang mit Studio-Equipment und Computer.

Das Projekt fand in der Zeit vom 01.09.06 bis 30.12.06 statt. 20 Kinder bzw. Jugendliche aller Nationen haben sich zweimal wöchentlich im Studioraum der Jugendhilfe Afrika 2000 e. V. Und der Modem Music School getroffen, um eine CD zu produzieren. Es wurde im Laufe der Zeit eine CD „Stimme der Jugend“ mit 12 Titeln in Teamarbeit erstellt. Auf verschiedenen Turnieren (z. B. Basketballturnier – ebenfalls von der JHA 2000 e. V. organisiert) haben die teilnehmenden Kinder bzw. Jugendliche ihre Songs gemeinschaftlich aufgeführt. Die Redakteure des Kölner Stadtanzeiger haben in einem Bericht über das Projekt „Music Studio“ sehr positiv berichtet.

Die Jugendlichen haben während dieses Projektes u. a. gelernt, was es bedeutet im Team zu arbeiten und sich gegenseitig zu respektieren. Das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen wurde bestärkt und es konnte zur Verbesserung der gesellschaftlichen Integration beigetragen werden. Die Ziele des Projekts wurden vollumfänglich erreicht.

Jugendliche ihre Songs gemeinschaftlich aufgeführt. Die Redakteure des Kölner Stadtanzeiger haben in einem großen Bericht über das Projekt „Music Studio“ sehr positiv berichtet.